Firmenchronik

Für ein Goldstück und ne' Kuh...

Im Jahre 1939 kam der Firmengründer Ernst Haida vom Arbeitsdienst zum Militär.

Er  entschloss  sich während seines Militärdienstes an der Prüfung zur Führung eines Omnibusses – sprich Personenbeförderungsschein – teilzunehmen.

Eine kluge Entscheidung, wie sich erst später herausstellen sollte.

Als er 1945 nach Kriegsende zurück in die Heimat kam, heiratete er 1 Jahr später

Herta Arnold aus Fürth am Berg. Gemeinsam beschlossen sie nach den harten Kriegsjahren, sich eine lohnende Zukunft aufzubauen.

Der Startschuß fiel im Jahre 1951 – es wurde 1 gebrauchter Bus für eine Kuh und

ein Goldstück eingetauscht. Zur damaligen Zeit waren nur Busse "wertvoll", die mit entsprechender Konzession angeboten wurden.

 

Der 1. Bus, ein "FORD-Bus", wurde mit Flaschengas betankt, brannte jedoch durch

einen Unfall vollkommen aus.  

Es wurde dann ein gebrauchter „SAURER-Bus“ angeschafft. 

 

Die Konzession für den Linienverkehr von Fürth am Berg nach Neustadt  

und der Stadtverkehr wurde im November 1952 von der Regierung in Bayreuth genehmigt – das Unternehmen Haida-Reisen war geboren.

Viele Jahre wurden nun aus dem Frankenwald - Raum Teuschnitz und aus

dem Steinachtal Arbeiter zum Siemenswerk nach Neustadt und zurück zu

den verschiedenen Arbeitszeiten (3-Schichten) transportiert. Für die Angestellten des Siemens-Kabelwerks gab es auch im Stadtgebiet Neustadt einen Stadtverkehr.

 

Durch die Grenzziehung konnte die Steinachtalbahn nicht mehr verkehren und der Linienverkehr für die Firma Siemens in Neustadt bei Coburg war gefragter denn je.

Ein weiterer Bus „Daimler-Benz O 3500“ wurde im Jahre 1959

gekauft mit einer Reiseverkehrskonzession im Umkreis von 50 km.

 

Der Erfolg des Unternehmens steigerte sich stetig durch die fleißigen Hände

der Firmengründer. So kam es, dass 1962 der erste neue Omnibus,

ein Daimler-Benz O 321 HL angeschaftt und 1966 eine Bushalle für die inzwischen

5 Busse gebaut werden musste.

 

Hertha Haida entschloß sich mit ihren Söhnen Ausflugsfahrten für Vereine und Unternehmungslustige zu organisieren. Während Ernst Haida Fahrgäste beförderte,

ging Hertha Haida z.B. von Haus zu Haus und verkaufte Theaterkarten für das Landestheater Coburg.

Familie Haida arbeitete hartnäckig daran, neue Einnahmequellen für das Unternehmen zu erkunden. Gewinnbringend war vor allem auch die damalige Entstehung der Verbandsschulen und die damit verbundenen Schulbuslinien

im Raum Neustadt.

Das Büro war jedoch noch sehr notdürftig ausgestattet und so musste die Chefin, wichtige Schreiben, (z.B. an die Regierungen und sonstige Behörden), mit der Schreibmaschine des Bürgermeisters verrichten.

 

Nicht nur die Schulbus und Arbeiterlinien der umliegenden Werke sondern

auch der Reiseverkehr wurde verstärkt gefahren, auch Ausflugsfahrten durch Deutschland, Reisen nach Österreich, Italien aber auch Türkei, Spanien und

Jugoslawien sowie Ostblockreisen (DDR, CSSR, Polen, Ungarn usw.) organisierte

die Firma Haida. Die Ostblockreisen wurden überregional angeboten, so daß die Kundschaft aus den verschiedensten Regionen Deutschlands buchte und ihre Reise

in Fürth am Berg antraten.

 

Ernst und Hertha Haida wurden durch ihre Söhne, Horst, Gernot und Wolfgang weit unterstützt und so war 1977 zum 25-jährigen Firmenjubiläum der Familienbetrieb voll

im Gange.

 

Im Jahre 1980 übergaben die Eltern das Unternehmen an den jüngsten Sohn Wolfgang. Unter der Führung von Wolfgang Haida wurde das Unternehmen von Jahr zu Jahr umstrukturiert. Bereits 1982 entstand ein neues Bürogebäude. Laufende Veränderungen, Vergrößerungen und Modernisierungen des Betriebes erfolgten. Wolfgang Haida setzte es sich zum Ziel, aus dem Unternehmen, das die Eltern in liebevoller Hingabe geschaffen haben, einen qualitativen Touristikanbieter zu gestalten. Ab den 80-er Jahren beginnt

für das Unternehmen eine Trendwende. Es wurden mehr und mehr neue, hochwertige Reisebusse angeschafft, gegen ältere ausgetauscht.

 

Mittlerweile bot Haida-Reisen hervorragende, eigenveranstaltete Reisen in die schönsten Gegenden Europas an.

 

Mitte der  80er Jahre entschloß sich Wolfgang Haida einen alten Bus

Daimler-Benz O 3500 – Baujahr 1952 in mühevoller Handarbeit zu restaurieren –

6 Jahre harte Arbeit sollten vor ihm liegen.

Er wurde originalgetreu, der Ursprungszeit des Unternehmens entsprechend saniert, lackiert und ist heute einer von wenigen in Deutschland dieser Art,

die noch zur Personenbeförderung benutzt werden dürfen.

 

Nach der Wende im Jahre 1989 begann auch für die Firma Haida ein nochmaliger Aufschwung. Aufgrund der direkten Lage an der ehemaligen Zonengrenze erweiterte

sich natürlicherweise das Einzugsgebiet stark.

So wurde im November 1991 ein Reisebüro in Sonneberg eröffnet,

das den vielen Thüringer Kunden Busreisen, aber auch Flug-, Schiffs- und Individualreisen anbietet. Heute arbeitet Haida-Reisen mit namhaften Veranstaltern,

wie TUI, Neckermann, ITS, DER-Tour, Meiers Weltreisen,

AROSA, COSTA und AIDA sowie Mein Schiff-Kreuzfahrten zusammen.

 

Die Busreisen sind exklusiver geworden.

Immer neue und interessante Ziele werden angeboten.

Die Hotelauswahl wird mit Sorgfalt durch den Firmenchef durchgeführt.

 

Die Reisebusse des Unternehmens sind neuwertig, besitzen eine erstklassige Innenausstattung und sind durch die Gütegemeinschaft Buskomfort klassifiziert. Fahrtechnisch sind sie von höchstem Komfort mit Schlafsessel in exklusiver

und weicher Ausstattung in besonders warmen Ambiente und extra weitem Sitzabstand, Klapptisch am Sitzrücken, Fußrasten, Getränkeservice, Bord-Küche, DVD-Flachbildschirmanlage, Klimaanlage, Bord-WC ausgestattet. 

Die Fahrzeuge sind zusätzlich mit besonders sicherheitsrelvanten Komponenten wie Abstands-Radar, Tempomat, Geschwindigkeitsbegrenzer, zusätzlicher

3.Bremse (Redarter) und einer extra weichen Luftfederung ausgestattet.

 

 

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09568 - 89090

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